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Das Team WNT ist bestens vorbereitet auf die Herausforderungen der kommenden Saison

07/04/2016

Images courtesy of Ian Hopgood Photography

Nach der Teampräsentation des Frauen-Elite-Radteams „Team WNT Cycling UK“ in Barnoldswick bei Hope im Februar gab es nur wenig Zeit zur Erholung, da es für das Team sofort weiterging mit der Vorbereitung auf einen schwierigen Saisonstart. Denn in diesem Jahr wagt sich das Team gleich zu Saisonbeginn an einige UCI Rennen in Belgien und Holland, die mit zu den härtesten Rennen der Saison zählen, um sich so optimal auf das Hauptziel der Saison 2016/2017 vorzubereiten, die Tour Serie zu gewinnen und die Starterlaubnis für die Tour of Yorkshire zu erhalten.

Bevor die harte Arbeit begann verbrachte das Team einige Tage in den österreichischen Bergen, um dort das Langlaufen zu erlernen. Dies stellte für Einige eine größere Herausforderung dar, als für Andere, aber das ermöglichte es sowohl den Teammitgliedern, die bereits im letzten Jahr für das Team gefahren sind, wie auch den neuen Fahrerinnen sich besser kennenzulernen und so die Philosophie von WNT: „Harte Arbeit mit Spaß zu verknüpfen“ zu erleben. Aus der Kälte und dem Schnee ging es direkt in die ‘Hitze‘ von Lanzarote, um dort ein hartes 10-tägiges Trainingslager zu absolvieren, bei dem alle Fahrerinnen beweisen konnten, auf welchem Niveau sich ihre Fitness bereits befindet. Leider fehlten Lydia Boylan unsere Irische Meisterin während des ersten Teils des Trainingscamps, da sie zu dieser Zeit an der Bahn-WM in London teilnahm, und Bex Rimmington, die krank wurde und wenige Tage vor dem Trainingslager einige Tage im Krankenhaus verbringen musste.

Die Daten der zehn Tage zusammengefasst vom Teamleiter, Rick Lister, ergeben eine Distanz von 836km pro Fahrer, wofür jede Fahrerin 33 Stunden und 20 Minuten im Sattel saß. Das Team hatte durch den starken Wind, der auf Lanzarote herrscht, erschwerte Bedingungen beim Training, insbesondere beim Training für das Teamzeitfahren. Rick Lister sieht dies aber als optimale Vorbereitung insbesondere für die kommenden Rennen in Holland und Belgien, bei denen das Team zum ersten Mal in Europa fahren wird. Neben dem Radfahren, Essen und Schlafen war noch genügend Zeit, für Teambuilding und der Umgang unter den Teammitgliedern untereinander während des Trainingscamps lies schon eine äußerst positive Einstellung für die ersten Rennen erkennen.

Lasst die Rennen beginnen…

In England angekommen ging es für einige Fahrer des Team WNT sofort los mit den ersten Rennen der Saison. Keira McVitty, Hannah Walker und Sam Burman nahmen an dem einzigartigen Indoor Kriterium „Rainbow Classic“ teil. Eine junge Fahrerin konnte sich sofort nach dem Start vom restlichen Feld absetzen und das Feld über die komplette Renndauer dominieren, das Team gab jedoch nicht auf und ging mit Hannah Walker und Keira McVitty auf dem technisch schwierigen Kurs in die Verfolgung. Die beiden konnten den Rest des Feldes, mit Ausnahme der führenden Fahrerin, überrunden. Am Ende machten die Beiden im Schlusssprint die Plätze 2 und 3 unter sich aus und standen somit beide auf dem Podium. Aufgrund eines Sturzes und den daraus resultierenden mechanischen Problemen musste Sam Burman leider aufgeben. Am nächsten Tag waren alle Augen auf Corinne Clark gerichtet, die an einem 50km Straßenrennen teilnahm. Als noch 1km zu fahren war startete sie eine Attacke und konnte sich einige Meter vom Peloton absetzen, allerdings wurden ihre Bemühungen nicht mit einem Podiumsplatz belohnt, da das Hauptfeld 100m vor Ziel wieder auf Corinne auffuhr. Eine Top-10 Platzierung ist dennoch ein sehr guter Einstieg in die Saison und gibt Hoffnung auf mehr.

Das Osterwochenende war ein sehr anstrengendes Wochenende für die Team WNT Fahrerinnen. Corinne Clark, Jo Tindley und Hannah Walker nahmen bei den `Castle Comble Easter Classics` teil und fuhren gegen weitere 70 Fahrerinnen rund um die Motor-Rennstrecke von Wiltshire. Bei dem erfolgreichen Rennen setzte Corinne die erste Attacke für das Team und als das Rennen auf die Zielgerade ging, konnten Jo und Corinne Hannah perfekt für den Sprint platzieren und ermöglichten ihr so den zweiten Platz im Sprint des Hauptfeldes und damit den vierten Platz im Gesamtklassement. Zur selben Zeit war Keira McVitty, im Olympischen Velodrom, Lee Valley, in London, in Aktion beim `Good Friday Track Meet`, wo sie das Ausscheidungsfahren gewinnen konnte und zuvor jeweils 3. beim Scratch und beim Punkte Rennen wurde.

Alles in allem kein schlechter Start in die Saison!

Mit den Ergebnissen des Osterwochenendes im Rücken ging es nun nach Europa zu den ersten UCI Rennen für das Team WNT Cycling UK. Dort werden zunächst die Fahrerinnen Sam Burman, Hannah Walker, Jo Tindley, Keira McVitty, Corinne Clark und Becca Carter bei den Pajot Hills Classics an den Start gehen, einem neuen Rennen im UCI Rennkalender. Bei dem Rennen die Fahrerinnen des Team WNT auf die absolute Weltelite des Frauenradsports, wie Marianne Vos und Pauline Ferrand Prevot, welche bereits einige Weltmeistertitel und nationale Titel aufweisen können, treffen. Nach diesem Rennen geht es für die Fahrerinnen weiter beim GP De Dottignies, einem UCI 1.2 eingestuften Rennen, der zur Lotto Cup Series gehört, die am 4.April startet. Auf diese Ein-Tages-Rennen folgt für das Team WNT die viertägige Energiewacht Tour in den Niederlanden, die vom 6. Bis zum 10.April ausgetragen wird. Das Team für diese beiden Events bilden die Fahrerinnen Natalie Grinzcer, Lydia Boylan, Corinne Clark, Keira McVitty, Jo Tindley und Hannah Walker.

„Diese Rennen werden eine riesige Herausforderung für unsere Fahrerinnen sein und die Erfahrungen, die sie, gegen die stärksten Teams der Welt sammeln werden sind unbezahlbar und werden Maßstäbe setzen für die verbleibende Saison.“, sagt Marcus Nainby, der Team Manager des Team WNT Cycling UK.

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