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Team WNT kämpft bei der Thüringen Rundfahrt gegen die Weltelite

03/08/2016

Vom 15. bis 21. Juli 2016 fand die traditionsreiche Internationale Thüringen Rundfahrt der Frauen statt, an der die Weltelite des Frauenradsports teilnahm. Auch das Team WNT Cycling UK trat an, um Luft im internationalen Rennzirkus zu schnuppern. Auch wenn sich die Damen von Anfang an keine großen Chancen auf Plätze im vorderen Bereich ausrechneten – dafür war das Teilnehmerfeld einfach zu hochkarätig – zeigten sie sich dennoch sehr engagiert und willensstark und wuchsen als Team noch mehr zusammen. Eine Teambuilding-Maßnahme von besonderer Güte!

14 Tage vor den Olympischen Spielen nutzten viele professionelle Radsportlerinnen die Thüringer Rundfahrt, um sich auf den bevorstehenden Wettbewerb in Rio einzustimmen. Namen wie Amanda Spratt, Ellen van Dijk, Marianne Vos, Annemiek van Vleuten oder Emma Johansson standen auf der Teilnehmerliste und zeigten, wie hoch das Niveau dieses Etappenrennens war. Für das Team WNT Cycling UK also eine echte Herausforderung und eine tolle Gelegenheit, sich mit der Elite im Radsport zu messen. „Es ist eine tolle Erfahrung gegen die besten Fahrerinnen der Welt anzutreten, die sich hier auf die Olympischen Spiele in Rio vorbereiten“, erklärt die irische Meisterin Lydia Boylan. Aber nicht nur das starke Teilnehmerfeld ist für sie eine echte Herausforderung. Laut Lydia ist das ganze Niveau der Thüringer Rundfahrt im Vergleich zu Rennen in Großbritannien extrem hoch. „In UK haben wir keine Rennen mit solch hohem Anspruch. Die längsten Straßenrennen gehen maximal 5 Tage, hier sind es sogar 7 Tage. Das spürt man deutlich in den Beinen“, so Boylan. Aber auch die hügelige Landschaft in Thüringen wäre ein nicht zu verachtender Faktor, der den Schwierigkeitsgrad stark anhebe. Ihre Teamkollegin Jo Tindley kann sich dem nur anschließen und ergänzt: „Wir sind keine Vollzeit-Radsportler, sondern lediglich eine Amateurmannschaft. Wir treten hier gegen Sportlerinnen an, deren Beruf es ist, Radrennen zu fahren – und diesen Unterschied merkt man einfach. Trotzdem machen wir unsere Sache als Team gut, treten professionell auf und können mit unseren Leistungen zufrieden sein“.

Angereist waren neben Lydia Boylan, Keira McVitty, Natalie Grinczer und Jo Tindley auch zwei externe Fahrerinnen, die bei der Thüringen Rundfahrt für das Team WNT mit antraten. Die Rede ist von Haylay Simmonds, der britischen Meisterin im Zeitfahren, sowie Stefanie Paul, der amtierenden Landesmeisterin Niedersachsen. Doch auf das Gesamtergebnis konnten auch diese beiden Gastfahrerinnen keinen Einfluss nehmen. Am Ende landete das Team WNT auf dem vorletzten Platz, war dafür aber um eine große Portion an Erfahrung reicher. Beste Fahrerin für das Team WNT wurde Natalie Grinczer, die auf Platz 41 (von 79) im Gesamtklassement landete. Enttäuscht musste bei diesem Ergebnis aber trotzdem niemand sein, denn für das Team WNT zählte bei der Thüringen Rundfahrt einzig und allein der olympische Gedanke: Dabei sein ist alles!

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